Zum Inhalt springen

Erfolge

... denn letztlich zählt nur der langfristige Erfolg.

In einer unabhängigen Studie (Universität zu Köln) wurden die Therapieergebnisse von 115 Absolventen der Bonner Stottertherapie wissenschaftlich ausgewertet. Die sehr deutlichen Verbesserungen betrafen neben der Stärke des Stotterns auch die stotterspezifischen Belastungen und Einschränkungen. Diese verringerten sich durchschnittlich um 75 – 90% und waren ca. 10 Monate nach Ende der Therapie in folgenden Bereichen (fast) nicht mehr vorhanden:

  • Ansprechen Fremder: Angst und Vermeidung
  • Einfluss auf Schule/Beruf
  • Emotionale Belastung
  • Einfluss auf Freizeitgestaltung/Möglichkeit Freunde zu finden
Säulendiagramm der Studie 2017
Bild-Großansicht
* Die Skalenwerte entsprechen den Antwortmöglichkeiten der BLESS (z.B. sehr stark – (fast) gar nicht)

Eine weitere wissenschaftliche Untersuchung (Universität zu Köln) konnte bei den Therapieteilnehmenden der Bonner Stottertherapie eine langfristige Angstreduktion von über 80 % im Kontakt mit Fremden (Telefonieren mit Fremden und Ansprechen Fremder) nachweisen. Die zu Beginn durchschnittlich starke Angst der Therapieteilnehmenden konnte zum letzten Messzeitpunkt 8 Monate nach Therapieende auf ein kaum noch messbares Niveau verringert werden Eine weitere Studie der Universität Bielefeld bestätigt diese Ergebnis.

Zudem wird zur Feststellung des langfristigen Therapieerfolges seit über 20 Jahren eine Langzeiterhebung anhand eines Fragebogens durchgeführt. An der bundesweit größten Studie haben bisher 849 Therapieteilnehmende der Bonner Stottertherapie teilgenommen. Hierbei beurteilen diese ihren jeweiligen Behandlungserfolg in sprachlicher wie in persönlicher Hinsicht zu drei verschiedenen Zeitpunkten: am Ende der Therapie sowie zwei bzw. fünf Jahre nach Therapieende. Die Graphik zeigt, dass selbst fünf Jahre nach Therapieende der überwiegende Teil der Therapieteilnehmenden ihren sprachlichen bzw. persönlichen Erfolg langfristig als "gut bis sehr gut" einschätzt.

Nach oben

Nach oben