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Sozialpädiatrische Kinderstation

Allgemeine Informationen

Kind mit Therapeutin bei der Maltherapie
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Auf der Sozialpädiatrischen Kinderstation werden Kinder im Alter zwischen 5 und 11 Jahren aufgenommen. Die Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Sprachentwicklungs- und Kommunikationsstörungen, komplexen Entwicklungsstörungen, Intelligenzminderungen und damit einhergehenden Verhaltensstörungen sowie der Perspektivklärung bei belastenden Lebenssituationen.

Unser multiprofessionelles Team (Kinder- und Jugendmedizin, Psychologie, Sprachtherapie, Ergotherapie, Bewegungstherapie, Sozialpädagogik, Musiktherapie, Tiergestützte Therapie) führt basierend auf einer ausführlichen Diagnostik in Zusammenarbeit mit den Eltern einen individuellen Behandlungsplan durch. Der intensive Austausch mit den Eltern ist uns dabei besonders wichtig. Neben ausführlichen Beratungsgesprächen bieten wir auch gezielte Alltagsanleitungen und Hospitationen an.

Die stationäre Betreuung der Kinder erfolgt in altersgemischten Kleingruppen mit intensiver Anleitung und Alltagsbegleitung. Alle Wochenenden verbringen die Kinder zu Hause im gewohnten sozialen Umfeld, um dort die Umsetzung des Erlernten in den Alltag zu erproben. Die Dauer des stationären Aufenthaltes richtet sich dabei nach dem jeweiligen Störungsbild, dem Behandlungsziel und dem Behandlungsverlauf.

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Organisation und Formalitäten

Für die Untersuchung in unserer Ambulanz ist ein Überweisungsschein erforderlich. Bei diesen Beratungsterminen können wir gemeinsam klären, ob ein stationärer Aufenthalt ihres Kindes auf einer unserer Stationen die geeignete Entwicklungsunterstützung darstelllt oder ob andere Förder- und/oder Therapiemaßnahmen erfolgen sollten. Zur Aufnahme in der Klinik benötigen wir eine Einweisung zur stationären Krankenhausbehandlung. Bei den Formalitäten sind wir Ihnen gerne behilflich. Die Kosten werden von Ihrer Krankenkasse getragen.

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Und wie läuft das mit der Schule?

Schulpflichtige Kinder werden auf dem Klinikgelände in der Paul-Martini-Schule, Schule für Kranke der Stadt Bonn, in Kleingruppen sonderpädagogisch unterrichtet. Ein Austausch zwischen den Lehrerinnen und der Heimatschule findet in Abstimmung mit den Eltern statt.

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