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Parkinson-Komplexbehandlung

Männerhand auf Armlehne eines Rollstuhl, fürsorgliche Frauenhand, tröstend
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Bei der Parkinson-Komplexbehandlung handelt es sich um ein stationäres Behandlungskonzept, das eine sinnvolle Verbindung zwischen stationärer Krankenhausbehandlung und stationärer Rehabilitation ermöglicht.

Unter fachärztlicher Behandlungsleitung erfolgt die Integration verschiedener therapeutischer Bereiche und führt so zu einer intensiven und ganzheitlichen Behandlung durch ein speziell geschultes Team. Dabei werden die diagnostischen und medikamentös-therapeutischen Möglichkeiten eines Akutkrankenhauses mit einem intensiven nichtmedikamentösen Behandlungskonzept verbunden.

Im Einzelnen beinhaltet dies intensive logopädische, ergotherapeutische und physiotherapeutische Behandlungseinheiten. Je nach Ihrem individuellen Beschwerdebild wird vom Therapeutenteam eine auf Sie zugeschnittene Behandlung durchgeführt, so dass sich unterschiedliche Schwerpunkte ergeben können:

  • logopädisches Sprachtraining und Schlucktherapie
  • Ergotherapie bei Störungen der Feinmotorik bzw. zur Verbesserung von Gedächtnisstörungen
  • Physiotherapie zur Verbesserung des Gangbildes, Sturzprophylaxe, Anti-Freezing-Training etc.
  • Neuropsychologie zur Beurteilung kognitiver Störungen,
  • Gesprächsangebote zum Umgang mit der Erkrankung für Betroffene und Angehörige)

Hinzu kommen Therapieempfehlungen für die ambulante Weiterbehandlung sowie Anleitungen zu einem Selbstübungsprogramm, Anpassung und ggf. Verordnung und Empfehlung notwendiger Hilfsmittel im häuslichen Umfeld sowie auf Wunsch eine ausführliche Angehörigenberatung durch den sozialtherapeutischen Dienst.

Das Behandlungsprogramm erstreckt sich je nach Bedürfnis über einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen mit einer von Montag bis Freitag täglichen therapeutischen Behandlungszeit von 90 Minuten.