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Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Allgemeines zur Kinder- und Jugendpsychiatrie

Trauriges Mädchen, Mutter im Hintergrund

Kinder und Jugendliche können im Laufe ihrer Entwicklung aus verschiedenen Gründen Schwierigkeiten in der Familie, mit Gleichaltrigen oder im schulischen Bereich bekommen. Nicht selten ist dann fachliche Hilfe notwendig. Meist ist nicht nur ein Ereignis oder Umstand, der die jungen Menschen krank macht. Nach unserem Verständnis spielen oft viele Faktoren eine Rolle. Schwierige familiäre Verhältnisse, Probleme in der Schule, ein traumatisches Erlebnis, eine Trennung der Eltern und vieles andere mehr. Es bestehen intensive Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Faktoren.

Das Ziel unserer Arbeit ist, Kinder und Jugendliche mit besonderen psychischen Herausforderungen zu begleiten und sie in ihrer gesunden Entwicklung zu unterstützen.

Aufgrund der Komplexität der Ursachen kombinieren wir in einem integrativen Ansatz verhaltenstherapeutische, psychodynamische und sytemisch-famlientherapeutische Ansätze. Hierbei ist eine differenzierte und ganzheitliche Vorgehensweise entscheidend. Eine enge Zusammenarbeit von mehreren spezialisierten Berufsgruppen ist erforderlich. Aus diesem Grund besteht unser multiprofessionelles Team aus Fachleuten aus Medizin, Psychologie, Therapie, Sozialarbeit und Pflege.

Wesentlich für jede Behandlung ist der Einbezug des Lebensumfeldes eines Kindes oder Jugendlichen, insbesondere der Eltern oder engen Bezugspersonen.

In der angeschlossenen Paul-Martini-Schule, Schule für Kranke der Stadt Bonn, nehmen unsere jungen Patientinnen und Patienten nach Möglichkeit weiterhin am schulischen Unterricht teil.

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Häufige Vorstellungsgründe

  • Verhaltensauffälligkeiten (aggressives, impulsives oder oppositionelles Verhalten)
  • emotionale Störungen (Ängste, sozialer Rückzug, Depressivität, Zwänge, selbstgefährdendes Verhalten)
  • Schulprobleme, z. B. bei Mobbing, Über-/Unterforderung, Schulangst, Lese-Rechtschreib-Schwäche
  • Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS/ADS) mit Konzentrationsstörungen, motorischer Unruhe
  • Essstörungen (Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Essattacken)
  • akute/posttraumatische Belastungsstörungen, z. B. nach Verkehrsunfall, sexuellem Missbrauch, Vernachlässigung, unverarbeiteten Erlebnissen
  • verspätete Entwicklung im sprachlichen, motorischen, sozialen Bereich oder Sauberkeitserziehung wie Enuresis/Enkopresis
  • Familienprobleme/-krisen, z. B. nach Trennungen, Verlusten, Gewalt oder Suchtverhalten in der Familie
  • spezielle Diagnosen, wie z. B. Autismus-Spektrum-Störungen, Tic-Störungen, Psychosen etc.

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Verständliche Informationen für Kinder und Jugendliche

Zeichnung mehrerer Figuren mit Fragezeichen und Ausrufezeichen

Manchmal sind die Informationen rund um die Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Möglichkeiten, wie wir Dir bzw. Euch helfen können, so kompliziert erklärt, dass Ihr das kaum versteht. Daher haben wir uns die Mühe gemacht, alles nochmal verständlich zu formulieren. Klickt Euch hier weiter:

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+++ IM NOTFALL +++

Das Wort Hilfe - unterstrichen

In dringenden Fällen ist der diensthabende Arzt der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie über die Telefonzentrale (Tel 0228 551-1) erreichbar. Notfallaufnahmen der Kinder- und Jugendpsychiatrie finden im Haus 12, Haupteingang Erdgeschoss rechts im Aufnahmezentrum statt.

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